Borken, 1. September 2015

Der Friedhof ist ein Paradies für Mensch und Tier

Friedhöfe sind ein Hort der Ruhe – aber alles andere als langweilig. Wer sich einen Moment Zeit nimmt, entdeckt rasch, dass auf vielen Friedhöfen wortwörtlich ein emsiges Treiben herrscht: Ameisen eilen geschäftig hin und her, schillernde Käfer kreuzen den Weg, und Bienen, Hummeln und Schmetterlinge fliegen beschwingt von Blüte zu Blüte, um Pollen und Nektar zu sammeln.

Die Vielfalt an Pflanzen und Insekten wiederum lockt zahlreiche andere tierische Besucher an. Amseln, Meisen und Buchfinken beispielsweise finden hier einen reich gedeckten Tisch für ihren Nachwuchs, Eichhörnchen flitzen die Baumstämme hinauf und hinunter, während Sträucher und Hecken Kleinsäugern wie Igel, Haselmaus und Siebenschläfer Versteckmöglichkeiten bieten.Friedhöfe sind ein Hort der Ruhe – aber alles andere als langweilig. Wer sich einen Moment Zeit nimmt, entdeckt rasch, dass auf vielen Friedhöfen wortwörtlich ein emsiges Treiben herrscht: Ameisen eilen geschäftig hin und her, schillernde Käfer kreuzen den Weg, und Bienen, Hummeln und Schmetterlinge fliegen beschwingt von Blüte zu Blüte, um Pollen und Nektar zu sammeln. Die Vielfalt an Pflanzen und Insekten wiederum lockt zahlreiche andere tierische Besucher an. Amseln, Meisen und Buchfinken beispielsweise finden hier einen reich gedeckten Tisch für ihren Nachwuchs, Eichhörnchen flitzen die Baumstämme hinauf und hinunter, während Sträucher und Hecken Kleinsäugern wie Igel, Haselmaus und Siebenschläfer Versteckmöglichkeiten bieten.

Rückzugsraum und grüne Oase
Schmetterlinge und Bienen finden reichlich Nahrungsangebote auf dem Friedhof.
Bild: VFFK, Borken

Nicht nur Naturliebhaber und Tierfreunde schätzen den Friedhof als Refugium für viele Tier- und Pflanzenarten. Auch, wer zum Abschiednehmen und Gedenken hierherkommt, kann aus an der liebevollen Gestaltung und dem fröhlichen Treiben oftmals einen gewissen Trost schöpfen. Die friedliche Atmosphäre hinter den von Moos und Flechten bewachsenen Friedhofsmauern zieht zudem viele Spaziergänger an, denn mit ihrem parkähnlichen Charakter gehört der Friedhof zur grünen Lunge der Stadt. Hier herrscht auch an heißen Sommertagen meist eine angenehme Temperatur und die von Bäumen, Sträuchern und anderen Pflanzen gefilterte Luft ist frisch und klar.

Dabei profitieren Natur und Menschen gleichermaßen von der abwechslungsreichen Bepflanzung: Individuell gestalteten Gräber, waldähnliche Bereiche und wiesenartige Areale schaffen die unterschiedlichsten Klein-Ökosysteme und machen einen Friedhofsbesuch zur spannenden Entdeckungstour. Zudem laden immer wieder Bänke dazu ein, im kühlen Schatten zu entspannen, oder die warmen Sonnenstrahlen zu genießen und nebenbei neue Kontakte zu knüpfen und ein wenig zu plaudern. Das Jahr in seinem Lauf verfolgen, Natur erleben, Bekanntschaften pflegen und Kraft tanken – der Friedhof bietet all das direkt vor der Haustür. Grund genug, ihm mal wieder einen Besuch abzustatten.

Grabbepflanzung mit Mehrwert

Je größer ein Grab ist, und je abwechslungsreicher seine Bepflanzung, desto attraktiver ist es für Hummeln, Bienen und Vögel. Besonders wertvoll sind Kleingehölze, die Blüten und Fruchtschmuck bieten, zum Beispiel Hartriegel (Cornus mas) oder Kupfer-Felsenbirne (Amelanchier lamarckii). Bei Stauden und Sommerblumen sollten Sie Sorten mit ungefüllten Blüten bevorzugen: Gefüllte Blüten sind zwar besonders prachtvoll anzusehen, produzieren jedoch weniger oder gar keinen Nektar und Pollen, weil sich die Staubgefäße zu zusätzlichen Blütenblättern umgewandelt haben. Ein echter Bienen- und Schmetterlingsmagneten ist die Fetthenne (Sedum). Sie eignet sich gut zur Grabbepflanzung und ist das ganze Jahr über schön anzusehen.

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